Richtig essen nach dem Fasten by Hellmut Luetzner

Richtig essen nach dem Fasten by Hellmut Luetzner

Author:Hellmut Luetzner [Luetzner, Hellmut]
Language: deu
Format: epub
Publisher: Gräfe Und Unzer
Published: 2012-08-11T22:00:00+00:00


Honig und Zitrone

Ein Teelöffel Honig in einer Tasse Tee hilft bei einer Fastenflaute, bei Erschöpfung nach dem Sport oder bei einer längeren Morgenschwäche. Da der Zucker im Honig schnell ins Blut geht, wirken zwei Teelöffel oder gar ein Esslöffel allerdings wie ein Zuckerstoß: Ein bis zwei Stunden danach kann im Extremfall eine Schwäche mit kaltem Schweiß und Zittern auftreten – der Körper versucht, mit dem vielen Zucker klarzukommen, und es stellt sich eine Unterzuckerung ein. Etwas Honig (1⁄2 Teelöffel pro Tasse genügt) kann den Geschmack vieler Tees zwar unterstreichen. allerdings werden Bittertees, etwa aus Wermut, dadurch in ihrer Wirkung beeinträchtigt. Geschmacksstarke Honigsorten können zudem ein feines Tee-Aroma überdecken. Einen guten Imker-Honig sollte man außerdem nie in kochend heißen Tee geben, da seine wertvollen Inhaltstoffe dabei zerstört würden.

Ein paar Spritzer Zitronensaft passen vor allem zu säuerlichen Teesorten wie Hagebutten-, Hibiskus- und Apfelschalentee. Bei anderen Sorten kann die intensive Säure leicht das feine Tee-Aroma »erschlagen«, etwa das der Zitronenmelisse.

Zucker? Nein danke!

Zucker, vor allem der handelsübliche weiße Haushaltszucker, gehört unbedingt auf die Verzichtliste für die Fasten- und Nachfastenzeit. Auch in der Vollwerternährung hat er nichts zu suchen. Lediglich bei einem akuten Schwächeanfall können Sie einen gestrichenen Teelöffel Vollrohrzucker in den Tee geben.



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